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Steckbrief |
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Typische Tätigkeiten |
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Gefiederpflege: |
Schütteln
des Gefieders: |
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Täglich
beschäftigt sich ein Nymphensittich mit Unterbrechungen
ca. 2 Stunden mit der Gefiederpflege. er zieht jede einzelne
Feder durch seinen Schnabel, fettet und glättet sie, entfernt
Staub und Schmutz. Das Fett entnimmt er der Bürzeldrüse,
die sich am Ende des Rückens vor dem Schwanzansatz unter
den Federn verbirgt. Sein Köpfchen reibt er direkt an
der Bürzeldrüse, denn das kann er ja nicht mit seinem
Schnabel einfetten. |
Mit deutlichem
Rascheln, schüttelt ein Nymphensittich oftmals am Tag
sein Gefieder. Damit schließt er seine Gefiederpflege
ab. Falls jetzt noch Staub am Gefieder haftet, wird er diesen
durch festes schütteln los und seine Federn werden jetzt
wieder in die richtige Lage gebracht. Das Gefieder wird allerdings
auch geschüttelt um z.B. eine eben erlebte unangenehme
Situation (Schreck) und die dadurch entstandene Anspannung
los zu werden. |
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Schnabelwetzen: |
Niesen: |
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Nach jeder
Mahlzeit, manchmal auch ohne vorherige Nahrungsaufnahme wetzen
Nymphensittiche häufig ihren Schnabel an dem Käfiggitter,
oder noch lieber an Ästen. Sein Schnabel wird so sauber
gehalten und bleibt in Form.
Deshalb sind Naturäste (von ungespritzten Obstbäumen)
unerläßlich. Auch zu ihrer Begrüßung
wetzt der Nymphensittich seinen Schnabel wenn er sie eine Weile
nicht gesehen hat. Reiben sie dann mit Ihrem Fingernagel an
einem seiner Äste, fühlt er sich fast wie unter Artgenossen.
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Oftmals
hören wir bei unseren Nymphensittichen ein Geräusch,
dass unserem Niesen ähnelt. Allerdings niest er in den
meisten Fällen nicht aus dem selben Grund wie wir, sondern
er reinigt so seine Nasengänge. Beunruhigen muß
Sie das jedoch nicht, denn wenn Ihr Nymphensittich niest, weil
er krank ist, sondert er zusätzlich Nasensekret ab. (s.
Krankheiten) |
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Gähnen: |
Rufen,
Pfeifen, Schreien: |
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Wenn wir
sehen, dass ein Nymphensittich seinen Schnabel weit aufmacht
und es dann so aussieht als würde er gähnen ist das
aber eigentlich ein Zeichen, dass er gerade an Sauerstoffmangel
leidet. Natürlich nicht so, dass ihm dadurch jetzt etwas
passieren würde. Es besteht also keine Gefahr für
den Vogel. Es ist nur so, dass gerade Heimvögel, so auch
Nymphensittiche sehr stark auf verbrauchte Luft reagieren.
Wenn Sie also Ihren Nymphensittich beim Gähnen beobachten,
sollten Sie am besten gleich mal gründlich lüften.
Natürlich sollte der Nymphensittich während dessen
in seinem geschlossenen Käfig und vor Zugluft geschützt
sein.
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Pauline |
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www.nymphensittiche-info.de |
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Viele Vogelfreunde
beklagen sich oft über die grelle und laute Stimme des
Nymphensittichs. Unsere Heimvögel äußern sich
eigentlich nur in lautstarkem Maße, wenn sie sich einsam
fühlen bei Einzelhaltung. (s. Nymphensittiche sind Schwarmvögel)
oder auch wenn sie sich langweilen oder unterbeschäftigt
sind. (s.Bastelecke/Kletterbaum) Man wird dieses Schreien also
häufig bei den armen Geschöpfen hören, die alleine
gehalten werden und dann oft genug den ganzen Tag eingesperrt
in ihrem Käfig bleiben müssen.
Vögel die sich hingegen wohl fühlen werden dem Menschen
und auch Artgenossen gegenüber ihre stimmlichen Laute
in einem sehr angenehmen Level halten. Diese wird man kaum
als störend empfinden. Sehr oft werden dem Nymphensittich
vertraute Menschen mit einem freudigen Ton begrüßt.
(auch das kenne ich aus eigener Erfahrung) Viele Nymphensittiche
antworten sogar mit einem besonderen Pfiff, wenn sie gerufen
werden. Diesen Pfiff wird er sein Leben lang für diesen
Zweck beibehalten. Nymphensittiche haben auch bestimmte Lockrufe,
mit dem sich Vogelpartner von unterschiedlichen Sitzplätzen
zum Kommen auffordern.
Den hohen einsilbigen Alarmruf hört man nur sehr selten.
Das sie bei Gefahr oder Rivalitäten mit Artgenossen richtig
fauchen und ihren Körper drohend hin und her bewegen kann
man schon bei Nestlingen erleben. |
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©
by Carmen Leinweber |
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